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Montag, 16. Januar 2012

Kultur oder Vandalismus? Graffiti und Street Art in Melbourne - Ein Exkurs.


Ein Gastbeitrag von Sylvana Jahre*

Ohne Zweifel hat das mediale Interesse an Graffiti und Street Art in den letzten Jahren zugenommen, nicht wenige Künstler haben mit ihren Werken den Schritt von der Straße in die Galerien vollzogen und selbst die Wissenschaft setzt sich mit dieser eigentlich gar nicht so neuen Kunstform auseinander. Damit könnte man meinen, dass die generelle Akzeptanz für eine buntere Stadt gestiegen sein müsste – auch wenn die Künstler fremdes Eigentum nutzen. Der öffentliche Raum einer Stadt ist doch öffentlich und damit für jeden nutzbar und gestaltbar, oder nicht? 

Dienstag, 27. Dezember 2011

Was ist eigentlich Gentrifizierung? Ein Lehrfilm ...


Bild: Screenshot

Gentrifizierung oder auch Gentrification - Das Berliner Künstlerkollektiv "Pappsatt" stellt in klaren und leicht verständlichen Worten und Bildern dar, was sich hinter dem Begriff für den spezifischen Quartiersentwicklungsprozess verbirgt ... 

Dienstag, 8. November 2011

IBA Labor "Verschieden Ansichten teilen - Kunst in der Stadt", Hamburg - Anmeldung noch bis zum 10. November 2011

Bild: knowbotiq

Am 11. und 12. November 2011 findet das IBA Labor "Verschieden Ansichten teilen - Kunst in der Stadt" auf den Hamburger Elbinseln statt. Das Zeitfenster ist klein, aber bis zum kommenden Donnerstag ist eine Anmeldung noch möglich. Diskurs bitte!





Donnerstag, 11. August 2011

Visionen von St. Pauli - Neue Reihe des Hamburger Abendblatts zur Zukunft Hamburgs aus unterschiedlichen Perspektiven

Bild: Pressebild.de/Bertold Fabricius

Im wöchentlichen Turnus befragt das Hamburger Abendblatt derzeit in seiner neuen Serie "Visionen von St. Pauli" unterschiedliche Akteure der Stadtentwicklung zu ihren Versionen der zukünftigen Entwicklung Hamburgs im Allgemeinen und St. Paulis im Besonderen. So heißt es im jeweiligen Teaser der Artikel:
"Wie soll es in Zukunft weitergehen mit Hamburg? Für wen soll die Stadt da sein, und welche Verantwortung haben die Bürger? Über diese Fragen will die Serie "Visionen von St. Pauli" diskutieren - exemplarisch an dem sich schnell wandelnden Stadtteil. Das Abendblatt hat dafür Kulturschaffende, Politiker und Wissenschaftler um ihre Meinung gebeten". 


Donnerstag, 28. Juli 2011

Veranstaltungsempfehlung: Podiumsdiskussion "Berlin 1981 - 2011 Hausbesetzungen, Bauspekulation, Gentrifizierung" mit Ausstellung

Am Freitag, den 26. August 2011 findet in der Zeit von 19 bis 21 Uhr die Podiumsdiskussion "Berlin 1981 - 2011 Hausbesetzungen, Bauspekulation, Gentrifizierung" im Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung statt.


An der Podiumsdiskussion nehmen teil:
- Franz Schulz, Bürgermeister in  Berlin, Friedrichshain-Kreuzberg, Bündnis 90/Die Grüne
- Thomas Dietrich Lehmann, Umbruch Bildarchiv Berlin
- Anette Schill, Regenbogenfabrik Kreuzberg


Moderation:
Katrin Rönicke, Journalistin/Bloggerin, Frauenrat Heinrich-Böll-Stiftung, Bündnis 90/Die Grünen


Eine BürgerInnenausstellung zu den Hausbesetzungen in Berlin 1981 bis 2011 ist in der Zeit vom 23. August bis 02. September 2011 im Archiv Grünes Gedächtnis zu sehen.


Infos kompakt
Podiumsdiskussion "Berlin 1981 - 2011 Hausbesetzungen, Bauspekulation, Gentrifizierung"
Datum: Freitag, 26. August 2011
Zeit: 19 bis 21 Uhr 
Veranstaltungsort: Archiv Grünes Gedachtnis - Eldenaer Str. 35, 10247 Berlin  


Donnerstag, 7. Juli 2011

derivé Heft 44 ist erschienen

Bild: derivé

Ab sofort erhältlich ist die neue Ausgabe der derivé - Zeitschrift für Stadtforschung. Die aktuelle Ausgabe widmet sich mit dem diesmaligen Schwerpunkt "Urban Nightscapes - Die Rückeroberung der Nacht" der Entwicklung urbaner Nachtlandschaften. Unter anderem enthalten ist ein Beitrag der Geographin und Soziologin Anne Vogelpohl zum Thema "Lebendig, laut, lukrativ? Zur Produktion von Widersprüchen in 24/7-Quartieren" mit Blick auf die Entwicklungen im Hamburger Schanzenviertel:


"»Das Schanzenviertel (kurz: Schanze) ist das beliebteste Quartier für Nacht-schwärmer, bevor diese nach St. Pauli und zur Reeperbahn weiterziehen. Die Dichte an Kneipen und Bars ist hoch – hier ist für jeden etwas dabei.«1 So wird auf den Internetseiten der Stadt Hamburg sowohl unter den Rubriken Bars und Kneipen als auch Shopping das Schanzenviertel für TouristInnen vorgestellt. Solche und ähnliche Verknüpfungen eines pulsierenden Nachtlebens mit Konsummöglichkeiten und Tourismus verfolgen verschiedene Ziele gleichzeitig: sie zielen auf eine Art Wirtschaftsstimulation, die Gastronomie und Einzelhandel fördert; sie versprechen aufregende Erlebnisse in einer unüberblickbaren Vielfalt von Angeboten; sie entwerfen das Bild einer lebendigen Stadt, die für BewohnerInnen und potenzielle Zuziehende attraktiv erscheint. Dass diese Stoßrichtungen miteinander in Widerspruch geraten können, darauf weisen schon die so implizit angesprochenen Zielgruppen hin. Statt diesen Gedanken jedoch aufkommen zu lassen, wird eine harmonische Koexistenz suggeriert, in der »für jeden etwas dabei« ist.
(...)" (Auszug aus dem Artikel)

Das Inhaltsverzeichnis, der vollständige Einleitungsartikel der Zeitschrift sowie Ausschnitte aus allen weiteren Texten sind online abrufbar auf der Website von derivé . derive Heft 44 ist in vielen Buchhandlung (in Berlin u.a. bei b books) sowie direkt bei derive erhältlich.